Aktionen des Eh Da - Vereins
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Bäume einpflanzen
Erster Blütenguerilla-Einsatz
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Blütenguerilla
Aufruf zum Arbeitseinsatz: Schwingt die Sense
Protokoll der zweiten Vorstandssitzung 10.07.2017
Essinger Bäume werden von Praktikant erfasst
Mauereidechsen in der Katzenmilch
Freischnitt einer Lössböschung
Erneuter Arbeitseisatz
Arbeitseinsatz trotz unfreundlichen Wetters
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EhDa - Fläche eingesät
Die Schlacht an der Katzenmilch
Wir sind Eh Da - Die Initiative stellt sich vor
PDF-Faltblatt über das Ehda-Projekt
23.11.2016 - Vereinsgründung und Vorstand
Arbeitseinsatz trotz unfreundlichen Wetters

04.02.2017 - Es war wieder ein erfolgreicher Arbeitseinsatz am vorletzten Samstag. Trotz unfreundlichem Wetter fanden sich zum Treff am Sportplatz 20 (!!) Helfer ein - dabei auch ein Knöringer und ein Eritreer (auf dem Foto sind leider nicht alle drauf). Mit Gabeln, Rechen, Astscheren, Motorsensen und –sägen rückten wir aus um den stark verwilderten Streuobstbestand „Pleck“ freizuschneiden. Jürgen Maul stellte uns freundlicherweise wieder seine große Rolle hin um das Gestrüpp aufzuladen. Die Bürgermeisterin spendierte uns eine Vesper mit Brezeln und Hefekranz.

Vor Ort gab es zunächst eine kleine Debatte darüber, ob wir denn hier für oder gegen die Natur arbeiten. Es wurde gefragt, wie es im Sinne des Naturschutzes an dieser Stelle gut sein soll, wildwachsende Hecken zu entfernen, während wir uns sonst doch eher den Erhalt oder die Neuanlage von Feldgehölzen wünschen? Hierzu ist zu sagen, dass viele Arten, z.B. die meisten Tagfalter und viele andere Insekten Bewohner von offenen Flächen sind, die extensiv bewirtschaftet werden. Bei Betrachtung kleiner Flächen übertreffen z.B. europäische Halbtrockenrasen im Artenreichtum einiger Tier- und Pflanzengruppen sogar die Tropenwälder, jedoch nur solange sie vor Verbuschung geschützt und sich nicht selbst überlassen werden. Natürlich sind Feldhecken sehr wichtig, aber es ist im Sinne des Artenschutzes eben auch wichtig, Offenflächen zu erhalten. Im Pleck hat man beides direkt nebeneinander, eine bestehende schöne ca. 450 m lange Feldhecke und die kleinere von uns nun freigeschnittene südexponierte Streuobstfläche. Artenvielfalt braucht eben vielfältige Lebensräume.

Zum Abschluss des Tages pflanzten wir in der Nachbargewanne Schinderhöbel an markanter Stelle eine schöne große Linde, die die Kreisverwaltung der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte.

Hoffen wir, dass uns der Elan und die Mitarbeit zur Aufwertung der Eh da-Flächen in unserer Gemarkung weiterhin so toll erhalten bleiben!

Vielen, vielen Dank nochmals an alle Helfer, besonders auch an Jürgen Maul, der später mit seinem Traktor das Schnittgut zur Deponie gebracht hat.

Wer unsere Aktivitäten aktiv oder auch “passiv“ unterstützen möchte, ist als Mitglied im Verein herzlich willkommen (12 € Jahresbeitrag). Beitrittsformular anfordern unter 06347-6335 oder per Mail: eckart.kleemann@gmail.com.

Gruß, Eckart Kleemann




Natürlich ist jede und jeder Interessierte herzlich willkommen



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