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23.11.2016 - Vereinsgründung und Vorstand
Hier ein kurzer Bericht, was es Neues für uns gibt und was wir in nächster Zeit machen wollen:

1) Pflege des Grundstücks „Am Pleck“:

In der Sitzung des Landwirtschafts- und Umweltausschusses der Gemeinde (am letzten Montag) wurde einstimmig befürwortet, dass wir die Pflege und Nutzung des Grundstückes (= wo wir im Frühjahr die Obstbäume freigeschnitten haben) übernehmen. Dank unseres Freischnitts konnten wir dort für den Apfelsaft schon ordentlich ernten.

(Baumkartierung mit Kurzbezeichnung der Arten und Stammumfänge)

2) Betreuung einer weiteren Streuobstwiese „Am Steinernen Brückel“:

Ich habe wegen der Betreuung einer weiteren Streuobstfläche durch die Eh da-Initiative nachgefragt und bekam auch hierfür vom Ausschuss „grünes Licht“:

Die Fläche liegt an der Grenze zu Hochstadt und gehört in der Nordhälfte dem BUND und in der Südhälfte der Gemeinde (PDF 1,3 MB).

Ähnlich wie Am Pleck wurde das Grundstück im Rahmen einer Flurbereinigung vor über 20 Jahren angelegt (PDF 1,2 MB, aber danach nicht gepflegt. Die Flächengröße ist ca. 0,6 Hektar und es stehen schätzungsweise 40 Obstbäume darauf, es gibt aber auch viele Lücken - zum Zustand im Anhang ein Foto. Ein Baumkataster der Fläche haben wir noch nicht gemacht.

Diese Flächengröße ist für uns natürlich eine Herausforderung. Wir sollten uns dazu mit dem NVS Hochstadt zusammentun, die direkt benachbart ein ähnlich großes Grundstück pflegen. Hierzu gab es einen schönen Artikel im Amtsblatt . Die Mahd wurde zum Teil mit einem Pferdegespann durchgeführt.




(Fotos vom Hochstadter und Essinger Teil zum Vergleich und der Amtsblatt-Artikel mit dem Pferdegespann)

3) Lutherbaum:

Pfarrer Hackländer bekommt von der Landeskirche einen Apfelbaum gestellt, der an einem würdigen Platz in der Gemeinde anlässlich des Lutherjahres eingepflanzt werden soll mit einem Schild zur Erklärung. Am Sonntag um 10.15 Uhr in der Messe wird er es ankündigen. Ich habe ihm zugesagt, dass die Eh da-Initiative die Betreuung dieses „Lutherbaumes“ übernimmt. Ich denke, dass auch die Katholiken und die „Nicht-Christen“ unter uns dem gerne zustimmen.

4) 12 Obst-Hochstämme zum Nachpflanzen

bekommen wir auf Antrag bezahlt samt Pflanzmaterial vom Förderverein zum Schutz für Natur und Landschaft im Kreis SÜW (500 € für Bäume, Pfähle und Verbissschutzmaterial). Ich habe 10 Apfel- und 2 Birnbäume bereits bestellt und werde zum Pflanzeinsatz aufrufen, sobald sie geliefert sind. Sie sollen eingegangene Bäume ersetzen am Schinderhöbel und auf der Maulbeerwiese am Sonnenberg. Gunther Mees, der diese Flächen ja mit seiner Schafherde beweidet, hat sich gern bereiterklärt uns bei den Nachpflanzungen zu helfen.

(Baumkartierung vom Schinderhöbel)

5) Baumkataster

Das im Sommer begonnene Baumkastaster ist noch in Arbeit. Ich gehe immer mal wieder, wenn ich Zeit habe, für 1-2 Stündchen raus und führe sie fort. Über die Hälfte der Gemarkung ist schon erfasst (ca. 500 Bäume) und im geografischen Informationssystem eingetragen mit Datenbankangaben, wie z.B. Art, Stammumfang, Bemerkungen, Erfassungsdatum usw.. Wer sich dafür interessiert und vielleicht bei der Kartierung mitmachen möchte, bitte bei mir melden - wenn einer schreibt und der andere misst, geht es natürlich viel schneller. Ich halte eine solche Bauminventur für sehr wichtig als Grundlage für die Betreuung der einzelnen Flächen und für die Planung von Nachpflanzungen.

5) Blütenguerilla

In der nächsten Zeit sollten wir loslegen mit unseren bereits angekündigten Einsätzen der Blütenguerilla, d.h. der Herrichtung von mehreren Stellen für die Frühjahrsaussaat heimischer Wildblumenmischungen. Ich werde rechtzeitig dazu aufrufen. Guerillataktik zeichnet sich ja bekanntlich aus durch dezentrale „Überraschungsangriffe“ in kleinen Einheiten. Unsere Waffen bestehen aus Spaten und Hacken, mit denen wir die Grasnarbe beseitigen müssen zum Ausmagern der Saatflächen und den dann nackten Untergrund flach Umgraben.

Ich war kürzlich in einem interessanten Vortrag eines renommierten Vegetationskundlers, der die in Freiflächen überall verwendeten Standardgrasmischungen als „vegetabile Herbizide“ bezeichnete, welche in Verbindung mit Mulchen die schlimmsten Verhinderer einer artenreichen Naturvegetation seien. Er stellte die Auswirkungen dieser allgegenwärtigen Aussaaten von Zuchtgrasmischungen auf die gleiche Stufe wie die Anwendungen von Herbiziden.

6) Jahresversammlung

Unsere nächste Mitglieder-Jahresversammlung ist geplant am Freitag, 23.Februar 2018 um 19 Uhr im Sälchen. Merkt euch den Termin schon mal vor.

Gruß, Eckart Kleemann



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