Trägerschaftsvereinbarung

Vereinbarung über die Trägerschaft des Kindergartens Essingen zwischen Prot. Kirchengemeinde und Ortsgemeinde unterzeichnet

Pfarrer Richard Hackländer (li.) und Ortsbürgermeister Hartmut Doppler unterzeichneten die Vereinbarung.
Die beiden scheinen über die Vereinbarung hoch zufrieden zu sein.
22.12.2009 -Pfarrer Richard Hackländer von der Prot. Kirchengemeinde Essingen-Dammheim-Bornheim und Ortsbürgermeister Hartmut Doppler für die Gemeinde Essingen haben heute die neue Vereinbarung über die künftige Trägerschaft des Kindergartens unterzeichnet. Sie bleibt damit bei der Kirchengemeinde.

Notwendig geworden war die vertragliche Regelung deshalb, weil die Gemeinde als Eigentümerin des Grundstückes und Gebäudes im Augenblick die Kindertagesstätte in einem Kostenrahmen von 670 000 € von einer dreigruppigen in eine fünfgruppige Einrichtung erweitert und umbaut. Die bisherige Trägerschaft der Kirchengemeinde für die Gruppen 1-3 bleibt gleich, während die Kirchengemeinde aus finanziellen Gründen die Trägeranteile für die Gruppen 4 und 5 nicht übernehmen kann. Diese muss von der Ortsgemeinde getragen werden, so wie bisher auch 80 Prozent der Kosten der Gruppen 1- 3, die über die Zuwendungen hinausgehen.

Dies nahm der Gemeinderat zum Anlass, die Trägerschaft bei der Kirchengemeinde nur dann zu belassen, wenn die Gemeinde als Bauherrin der Erweiterung und als Trägerin aller finanziellen Lasten der weiteren zwei Gruppen stärker als bisher in die Kindergartenarbeit eingebunden wird. Dies gelang vertraglich dadurch, dass die jeweiligen Ortsbürgermeister und Ortsbeigeordneten beratende Mitglieder im Kindergartenausschuss des Presbyteriums sein werden, in dem die personellen und pädagogischen Entscheidungen vorberaten und als Empfehlung an das Presbyterium zur Endentscheidung gehen.

Mit dieser Neuregelung zeigte sich der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung einverstanden und ermächtigte den Ortsbürgermeister zur Unterschrift für die neue Vereinbarung, wenn auch ausdrücklich die alte 80-Prozent-Regelung für die Gruppen 1-3 vertraglich festgehalten ist. Nach Ablauf von drei Jahren soll geprüft werden, ob sich die Vereinbarung bewährt hat. Eine sechsmonatige Kündigungsfrist zum Kindergartenjahresende ist vereinbart.

Bürgermeister Doppler und Pfarrer Hackländer zeigten sich glücklich darüber, dass die bewährte Kindergartenarbeit fortgesetzt und neue Impulse in der Zusammenarbeit gesetzt werden können. Damit kann zum 1. Januar 2010 termingerecht in der augenblicklich genutzten Auslagerung in der alten Schule (Vereinshaus) eine vierte Gruppe eingerichtet werden.

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