Tote laufen nicht davon
Ein Theaterstück in drei Akten von Wilfried Reinehr
aufgeführt vn der Theatergruppe "Eulenbühne" des ABV
Tote laufen nicht davon – dieses amüsante Theaterstück von Wilfried Reinehr aus dem gleichnamigen Verlag führte die neue Theatergruppe "Die Eulenbühne" des ABV am vergangenen Freitag und Samstag auf.

Unter der Regie von Leni Degner zeigten die Schauspieler eine bewundernswerte Höchstleistung ihres Könnens. Alle waren absolute Laiendarsteller, aber dennoch war das Ergebnis schon professionell zu nennen.

Ein Mord, verübt im Bankhaus Ackermann und Abendroth, wo die Leiche zuerst einmal "verschwindet," um später im Büro Herrn Abendroth, wieder aufzutauchen. Ein verzwickter Fall für Kommissarin Zack alias Holle Münster und für ihren Assistenten Blümchen, der durch merkwürdige Aussagen auch nicht einfacher wurde. Sehenswert waren vor allen die beiden Sekretärinnen gespielt von Susanne Volz als Chefsekretärin des Herrn Ackermann und Susanne Degner als Chefsekretärin von Herrn Abendroth. Mit ausnehmend viel Applaus bedacht wurden auch Michael Wolf als Hausmeister und Cornelia Fischer als seine Frau.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren brachten die Akteure auch zahlreiche eigene Ideen ein, um das Stück auf Essingen anzupassen und natürlich durfte bei einem solchen Volksstück auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Dies brachte Wilfried Reinehr in seinem Stück auf amüsante Weise dem Publikum näher, so dass am Abend alle begeistert und durch gute Laune bereichert nach Hause gingen.

Da die Essinger Eulenbühne ein bleibender Zusammenschluss ist, darf man auf das Stück im nächsten Jahr gespannt sein.

Hier auf diesem Bild sehen Sie Holle Münster als Kommissarin Zack, Frédéric Weiss als Assistent Berthold Blümchen und Cornelia Fischer als Putzfrau Glenda Kungelmann.

Hier kommt der Hausmeister Clemens Kungelmann alias Michael Wolf hinzu
Seine Gedanken über seine Frau Glenda kommen hier wohl deutlich zum Ausdruck.
Die Lady in schwarz ist Conny Märdian als Ehefrau des Bankdirektors und die zweite Dame ist seine Geliebte alias Ruth Heiser.
In dieser Konstellation sind Auseinandersetzungen wohl an der Tagesordnung.
Marlene Kungelmann alias Nadja Kulic ist die Tochter des Hausmeisterehepaars und liebt Alex (Steven Götze), den Banklehrling und außerdem Erbe einer Brauerei.
Durch die Tür kommt Uschi Klose als Ein-Euro-Jobberin und die beiden Herren sind von der Spusi, der Spurensicherung Markus Poh (Edgar) und Peter Klose (Harry).
Hier hilft der Hausmeister den Herren der Spusi etwas auf die Sprünge, was die Sekretärin (Susanne Degner) von Bankdirektor Abendroth gar nicht lustig findet.
Dabei amüsiert er sich dann köstlich über sein angerichtetes Chaos.
Wogegen ihm und den anderen buchstäblich die Luft wegbleibt, ist doch gerade der totgeglaubte "Ermordete" Bankdirektor Frederik Ackermann alias Waldemar Pahle lebendig wieder aufgetaucht.
Kundin Müller Lüdenscheid alias Sigrid Langer hat nach langem Wirren und Irren die Bank Ackermann und Abendroth gefunden. Dennoch wird sie mit einem Termin vertröstet. Man hat ja schließlich einen Mord im Haus.
Die "Christel von der Post" alias Tanja Poh verbreitet dagegen wohltuenden Frohsinn. Sogar Alice Weber (Susanne Degner) muss lachen.
Was sich im nächsten Auftritt einer Reporterin (Leni Degner) schon wieder ändert.
Kurzerhand wird sie von dem Bankdirektor auch wieder hinausgeworfen ...
... und seine Sekretärin Gloria (Susanne Volz) wird barsch zum Diktat bestellt.
Assistent Blümchen und die Sekretärin von Bankdirektor Abendroth haben dagegen die Liebe entdeckt.
Wogegen Kommissarin Zack erneuter Ärger ins Haus steht: Abendroths Leiche ist mit einem Riesenmesser im Rücken entdeckt worden.
... und die beiden Sekretärinnen haben natürlich wieder einen Grund gefunden, um miteinander zu kabbeln.
Hausmeister Kugelmann nutzt die Gelegenheit, um zu versuchen seine Entlassung rückgängig zu machen.
Die Sekretärin Ackermanns ist wie vom Donner gerührt als sie morgens in ihr Büro kommt und bereits eine "fremde" Person vorfindet.
Die "fremde" Person entpuppt sich als Jobsuchende. Sie will sich für den annoncierten Posten einer Vorzimmerdame bewerben.
Und als Geliebte Ackermanns nutzt sie die Gunst der Stunde , um sich inkognito im Bankhaus einzuschleichen
Die beiden Sekretärinnen nutzen aber auch jede Gelegenheit, um aufeinander loszugehen.
Doch da erscheint Frau Ackermann (Conny Märdian)
.... um sich mit ihrem Mann zu versöhnen.
Das jedoch nützt disem herzlich wenig, denn er wird von Kommissarin Zack des Mordes an seinem Geschäftspartner überführt und erwartet nun 15 Jahre Knast.
Hier Organisationsleiter Rochus Rehers, Regisseurin Leni Degner, die Maskenbildnerinnnen Marion Götze und Ingrid Köbel.
Leni, ihr habt grossartig gespielt! Alles Gute für nächstes Jahr.

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